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Damit fing alles an: Meine Eltern heirateten nicht, um eine Familie zu gründen, sondern u.a. weil das dritte Mitglied, nämlich ich, schon unterwegs war. Hier bin ich also schon 4 Monate vor meiner Geburt als Rundung unterm Brautkleid zu erkennen.

Am 18. Februar 1979 war es dann soweit. Bei nur 2800 Gramm auf 50 cm Größe wußte ich schon ganz gut, wo es langgehen sollte, nämlich erstmal möglichst schnell raus ans Licht. Es dauerte es nicht lange, und die Eberts waren Drei.



Mit meiner Anwesenheit wurde auch eine neue Generation in der Familie Ebert begründet. Das war am Anfang sicherlich ganz schön, denn alle Aufmerksamkeit konzentrierte sich auf mich. Vom Opa kam der schicke rote Kinderwagen auf dessen Fenster sogar mein Name stand. Allerdings war ich später immer die Älteste unter den Kindern und mußte immer "vernünftig" sein.
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1985 fing dann der Ernst des Lebens an, ich wurde eingeschult. An dieser Schule in Wolfen blieb ich aber nicht lange. Nach einem Jahr gings auf eine neue Schule in Neubrandenburg und ab der 3. Klasse nochmal in eine Andere, wo ich ab sofort schon Russisch lernen sollte.



So sahen mich wohl die meisten Besucher in unseren Jahren in Neubrandenburg: lesend in meiner Ecke. Auch die langen Haare sind 1987 gefallen, Mama wollte ihre jammernde Tochter nicht mehr kämmen. Die Leserei ist bis heute geblieben, die Haare dagegen sind bald wieder gewachsen, denn seit dem ersten fatalen Friseurbesuch habe ich mich in allen Haarfragen von Mama emanzipiert und als mich dann ein übereifriger Haarschneider fast in einen Jungen verwandelt hatte, ließ ich's wieder sprießen.
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vita5.gif 170x141 1989/90 wurde alles anders und besser, wir bekamen die D-Mark und konnten reisen, und waren auch gleich im ersten Jahr in Dänemark. Dort genossen wir unseren ersten westlichen Hot Dog, aber statt eines Erweckungserlebnisses überkam uns nur die Erkenntnis, daß es sich nicht wesentlich von der ostdeutschen Wurst mit Brötchen unterscheidet. Nicht nur beim Hot Dog gab es Diskrepanzen zwischen den Erwartungen an das neue Leben und dem, was dann Realität wurde.


1991 zogen wir um nach Ober-Ramstadt in Hessen und zum ersten Mal in ein Haus anstatt einer Plattenbauwohnung. Die neuen Nachbarn hatten alle kleine Kinder, so daß mein erster Job unausweichlich war: Babysitter. So lernte ich nicht nur nachträglich sämtliche Disney-Filme und die Sendung mit der Maus kennen, sondern legte nebenbei mit meinen 2 amerikanischen Schützlingen den Grundstock für ein krisensicheres Englisch.

Der Umzug brachte auch einen erneuten Schulwechsel mit sich und statt Russisch mußte ich nun schnell noch ein Jahr Englisch nachlernen. Desgleichen in Deutsch und Gemeinschaftskunde, in Mathe konnte ich mich dagegen dank des DDR-Schulsystems erstmal ein halbes Jahr ausruhen, bis die anderen auch soweit waren wie wir an meiner alten Schule.
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vita7.gif 150x141 Mit 17 gings zum ersten Mal ohne Eltern in Urlaub: eine Interrail-Tour durch Frankreich und England mit meiner Freundin Anke. Wir entdeckten, daß manchmal ein Ziel sehr schnell wieder zum Startpunkt werden kann (Nizza und Cannes) während andere einen länger fesseln als geplant (Isle of Wight). Außerdem gilt meine besondere Erinnerung dem alten Postbank-Sparbuch. Mit diesem kleinen Heftchen und meinem Ausweis konnte ich praktisch an jeder Straßenecke Geld zu einem supergünstigen Wechselkurs abheben. Leider hat die Post das kurz danach abgeschafft bzw. durch eine charakterlose Plastikkarte ersetzt. Und Wechselkurse gibts ja heute auch kaum mehr.


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Da ich schon als kleiner Knirps oft bei der Singegruppe meiner Eltern dabei war, habe ich schon immer gern, viel und laut gesungen. Mit 13 habe ich angefangen, Gesangsunterricht zu nehmen und mit 15 sang ich mein erstes Konzert mit dem Konzertchor Darmstadt. Hier auf dem Bild fungiere ich als Linksaußen. Das war kurz vor dem Abi und wir waren zum Festival "Musica Sacra" in Ottobeuren eingeladen. Das Foto ist bei der Eröffnungsveranstaltung entstanden, zu der wir so knapp kamen, daß wir praktisch aus dem Bus auf die Bühne gegangen sind. Zu diesem Zeitpunkt wollte ich noch unbedingt Gesang studieren, ein Jahr später hatte sich dieser Traumjob erledigt, denn ich habe keinen Studienplatz bekommen.

vita9.gif 150x140 Obwohl aus mir keine zweite Maria Callas geworden ist, war ich wohl nicht allzu schlecht, denn ich habe auch öfters Soli gesungen. Hier z.B. eine Brautjungfer im Freischütz in einer szenischen Aufführung bei den Sommerspielen Jadgschloß Kranichstein, bei obigem "Musica Sacra"-Programm und vielen anderen Gelegenheiten u.a. Schulfesten, Abifeiern etc. Auch bei meiner eigenen Abiverleihung habe ich was gesungen ( Life is a Cabaret !) und danach mein Zeugnis bekommen (1,6), mußte aber recht früh wieder heimgehen, denn am nächsten Morgen hatte ich wieder Chorprobe.


Also habe ich 1999 angefangen, an der FH Wiesbaden International Business Administration zu studieren. Ich hatte meine erste eigene Wohnung und ein Budget, daß es einzuhalten galt. In den Ferien habe ich es dann durch Jobs aufgebessert, wie hier auf der IAA, der Automesse in Frankfurt. vita10.gif 150x99


vita11.gif 200x276 Das 6. und 7. Semester war ich im Auslandsjahr in Japan. Erst für 3 Monate zum Studieren in Takamatsu, dann ein bißchen Urlaub und nochmal 6 Monate Praktikum bei Bosch in Yokohama. Die Zeit im Land des Lächelns (ist es wirklich !) war sicherlich die spannendste in meinem bisherigen Leben. Ich hab im Vergleich zu einem Jahr in Deutschland viel mehr erlebt und gesehen und war ständig unterwegs. Neben den Sprachkenntnissen und den Praktikumsinhalten habe ich auch gelernt, wie leicht es ist, sich an einem ganz fremden Ort zurechzufinden. Und daß man immer einen netten Menschen findet, der einem weiterhilft. Der einzige Wermutstropfen war die lange Trennung von meinem Freund, aber trotz einiger Turbulenzen hat die Beziehung es gut überstanden. Mittlerweile sind wir verlobt und werden nächstes Jahr heiraten.


Leider mußte ich Japan Anfang 2003 wieder verlassen, um in Wiesbaden meine Diplomarbeit zu schreiben und die Prüfungen abzulegen. Das habe ich auch alles ganz gut überstanden (1,8), obwohl es 6 stressige Monate waren. vita12.jpg Das ist der momentane Stand der Dinge. Mit dem Diplom-Betriebswirt in der Tasche und nach einem ausgedehnten Urlaub ist alles Weitere ungewiß. Hoffentlich kann ich aber bald an dieser Stelle mehr von meinem neuen Arbeitsplatz berichten.
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