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Wie alles begann


Takamatsu von oben  Takamatsu auf der Landkarte

Das ist Takamatsu. Für japanische Begriffe eine ländliche Kleinstadt von nur 300 000 Einwohnern. Schön am Inlandsmeer gelegen, bei gutem Wetter hatte man auch eine super Sicht auf viele kleine grüne Inselchen, aber leider wars viel zu dreckig zum Baden. Wie man sieht, ist Takamatsu von Bergen umgeben, und auch mitten in der Stadt erheben sich ein paar Hügel, zum Beispiel der, von dem wir das Foto gemacht haben.

Friedhof mit Buddha
Das obige Bild entstand bei einer kleinen Wanderung zwischen den Vorlesungen, und auf dem Rückweg kamen wir durch eine Friedhof. Und waren schon etwas erstaunt, daß die Buddhas Lätzchen umgehängt kriegen. Aber ich schweife schon ab, fangen wir also von vorne an!
Buddhas mit Laetzchen auf Friedhof


Am 31. März setzten meine Eltern und mein Freund mich in ein Flugzeug, und nach einem langem Flug mit schlechten Essen und Verspätung (British Airways!) und dadurch bedingt sehr hektischem Umsteigen in Tokio, kam ich 1. April in Takamatsu an. Am Flughafen wurde ich schon von einem Professor unsere Partneruni, unseren beiden Tutorinnen und Masaaki, der vorher ein Jahr bei uns in Wiesbaden war, erwartet. Ich bezog dann mein Zimmer im Wohnheim für Gaststudenten, war also leider gar nicht unter Japanern, sondern vor allem unter Chinesen.


Drei Stunden später war dann auch Tanja da, meine Kommolitonin aus Wiesbaden, die sich für die gleiche Auslandsuni entschieden hatte und mit der ich die nächsten 4 Monate fast alles zusammen gemacht habe. Obwohl wir ziemlich fertig waren, wurden wir noch ins Restaurant eingeladen und sind erst gegen 23 Uhr (nach einer durchwachten Nacht) ins Bett gefallen. Für mich war das ganz gut, denn ich hatte deshalb keinen Jetlag.
Tanja


mein Zimmer in Takamatsu
Das Zimmer war nicht gerade riesig, aber es hat gereicht, Dusche und Küche waren gemeinschaftlich. Da wir ja nur einen Koffer mitnehmen konnten, waren unsere Zimmer trotz der Beengtheit noch ziemlich kahl, also war einer unserer ersten Gänge in den nächsten 100-Yen-Shop (100 Yen= ca. 80 Cent). Wir waren erstaunt von dem riesigen Angebot, und schnell waren die Zimmer vollgestellt. Und wir sind den 100-Yen-Shops bis zuletzt treue Kunden geblieben.



Die folgenden 2 Wochen bis Semesterbeginn waren wir meist mit unseren Tutorinnen unterwegs, entweder die Stadt angucken, obwohl es da außer einem sehr schönen Landschaftspark nicht viel gibt, oder Dinge in der Uni klären. Wir haben auch unsere Ausländerausweise beantragt, und Namensstempel bestellt, die in Japan die Unterschrift ersetzen. Und zu Semesterbeginn hatten wir die ID-Card, den Studentenausweis, ein Post-Konto (ich zumindest) und den Stempel beisammen und konnten so als vollgültige Bürger in das Studentenleben starten. Und Masaaki, öfters mal Retter in der Not, hat uns auch gleich Fahrräder besorgt, denn ohne kommt man in Takamatsu nicht weit. Ab Mitte April sind wir dann die nächsten 3 Monate jeden Tag eine halbe Stunde zur Uni geradelt, aber bei dem super Wetter und der flachen Strecke war das immer ganz nett, und wir kamen fit und wach in der Uni an.
Mit dem Fahrrad unterwegs


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